Die Feldenkrais-Schule

über Bewegung zum Lernen

über Bewegung zum Lernen


...ist das Motto der Feldenkrais-Schule in Bamberg. Die Pädagogik der Feldenkrais-Methode
dient als Basis, um über Bewegung mit dem eigenen Körper das Lernen zu fördern.
Ein Satz von Moshé Feldenkrais (1904-1984), dem Begründer der Feldenkrais-Methode,
mag das Besondere dieser Methode vermitteln:

Welche Rolle spielt Bewegung in unserem Leben?

Bewegung ist die Basis für die gesamte Entwicklung des Menschen. Der Antrieb dafür sind Neugier und Mut, etwas Neues erfahren oder lernen zu wollen. Kleine Kinder bewegen sich leicht, geschmeidig und spielerisch, ohne Anstrengung. Sie haben Geduld, probieren viel aus und haben dabei keine Angst zu versagen.

So wie wir lernen uns immer geschickter zu bewegen, so lernen wir auch das Lernen - und das ist lebenslang ein grosses Potential!
Über das Erlernen der Bewegungen entwickelt sich das Körperbewusstsein: die Wahrnehmung von Raum, Zeit, Rhythmus und Orientierung mit allen Sinnen - die Grundlage für das spätere Erlernen von Schrift, Sprache, Form und Rechnen in Kindergarten und Schule.

In Wissenschaft und Literatur gibt es immer mehr Erkenntnisse, dass Bewegung und Lernen in einem direkten und untrennbaren Zusammenhang stehen. Eine gute eigene Organisation im Bewegungsverhalten ermöglicht es sich konzentrieren zu können, um Informationen aufnehmen und adäquat verarbeiten zu können.
In meiner Arbeit mit der Feldenkrais-Methode unterrichte ich diese Zusammenhänge und fördere die Art und Weise, wie der Mensch auf natürliche Weise lernt - und das betrifft jeden Bereich des Lernens:

- Bewegung
- Aufmerksamkeit
- Wahrnehmung
- Koordination
- Orientierung
- Kognition
- Kreativität

Die physiologischen Grundlagen dafür sind:

Kinder und Erwachsene werden sich ihrer eigenen, gewohnten Bewegungen bewusst:
wie bewege ich mich? Wenn dieses Körpergefühl geweckt ist, also eine Bewusstheit für den eigenen Körper geschaffen ist, geht es im Weiteren darum zu lernen, welche anderen Möglichkeiten es gibt.
Sie lernen Unterschiede wahrzunehmen und finden selbständig neue Möglichkeiten, wie die Qualität der Bewegung sich verbessert und welche Wirkung das mit sich bringt (z.B. dass es leichter ist zu Sitzen, zu Stehen, oder einen Ball besser werfen, den Stift leichter halten, besser lesen, schreiben, malen, singen und zuhören zu können).

Das hat auch Einfluss auf das Selbstbild: wenn Gewohnheiten in den eigenen Bewegungen sich ändern, wirkt das ebenso auf alle anderen Ebenen (z.B. Denken, Spontaneität, Kreativität).
Die Priorität der Feldenkrais-Schule liegt in der Arbeit mit Kindern, besonders im Alter von 0-12 Jahren. Aber auch Jugendliche und Erwachsene jeden Alters können von dieser Methode hervorragend profitieren.

Körperorientiertes Lernen mit der Feldenkrais-Methode hat also zum Ziel:
eine Verbesserung der Qualität von Lern- bzw. Bildungsprozessen mittels Bewegung - unabhängig vom Lebensalter.
© 2006 Thomas Eilers




Feldenkrais-Schule

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